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zu meinen Veröffentlichungen

„Im Anfang war das Wort.
Dann muss es ihm die Sprache verschlagen haben.“

Heinrich Wiesner

Richstein, Karl-H., (2021),

Active Ingredients and Acceptance of Critical Incident Stress Management (CISM).
Band I: Qualitative and Quantitative Analysis.
dt.: Umgang mit Stress nach kritischen Vorfällen.
Gegenstandsfeld – Bedingungen – Wirkungsweise – Evaluation.
Eine Untersuchung zu Wirkmechanismen des Critical Incident Stress Management (CISM), 
BoD.

Historisch betrachtet wurde die Bereitstellung von notfallpsychologischen Hilfema√ünahmen vielf√§ltig weiter entwickelt. Von der emotionalen Ersten Hilfe¬†bis hin zur professionellen und wissenschaftlich fundierten Krisenintervention, die versucht, ein ‚Äěverloren gegangenes psychisches Gleichgewicht mit all seinen teilweise funktionellen Beeintr√§chtigungen‚Äú (Everly & Mitchell, 2002: 16) durch die Aktivierung eigener Ressourcen wieder herzustellen.

Die hier vorgelegte Studie versteht sich eingebettet in eine Vielzahl von Debriefing-Formen. In einer Folge von mehreren Fallstudien soll die Wirkung des CISM-Debriefings nach den Standards der International Critical Incident Stress Foundation (ICISF) und die Bedeutung verschiedener Durchf√ľhrungskriterien untersucht werden:

  • Peerprinzip,
  • Faktor „Vertrauen“ zwischen Betroffenem und Begleitendem,
  • Zeitspanne zwischen Incident und Debriefingdurchf√ľhrung,
  • Durchf√ľhrung im face-to-face- oder im Telefon- Kontakt,
  • Strukturelle Unabh√§ngigkeit des Anforderungssystems,
  • M√∂gliche Follow-up-Ma√ünahmen,
  • Etc.

So ist es gelungen, eine valide Aussage dar√ľber treffen zu k√∂nnen, was in der CISM-Methode wie wirkt und von welchen Faktoren die Wirkung abh√§ngig ist. So werden nicht nur neue Bewertungen, sondern auch Optimierungsma√ünahmen innerhalb der CISM-Methodik m√∂glich.

Richstein, Karl-H., (2021),

Active Ingredients and Acceptance of Critical Incident Stress Management (CISM).
Band II: Transkriptionen, BoD.

Der Materialband stellt die Interviewtranskriptionen zusammen und gewährt somit einen detaillierten Einblick in die zugrundegelegt Daten des qualitativen Studienteils.

Die vorgelegte Arbeit operiert in ihrem empirischen Teil des ersten Abschnitts intensiv mit persönlichen und damit hochsensiblen Informationen. Dies erklärt sich einerseits aus Beratungskontext und Forschungsmethode, andererseits sind diese wesentliche Grundlage zum Erkenntnisgewinn der vorliegenden Arbeit. Im Gegenzug wird dieser Vorteil mit einem Höchstmaß an Anonymisierungsanforderung erkauft. Die Ratsuchenden haben der Veröffentlichung im Rahmen der wissenschaftlichen Arbeitsweise zugestimmt, dennoch ist ein größtmöglicher Schutz der Privatsphäre zu gewährleisten. Dazu mussten persönliche- und Ortsnamen verändert, Lebensdaten an die Bedingungen adaptiert, sowie alleinstellende Merkmale maskiert werden.

Der zweite Band der Studie √∂ffnet somit √ľber eine Datenpr√§sentation hinaus forschungsethische Fragen um die Wertebalance zwischen Studien- und Individualinteressen.

Richstein, Karl-H., (2022),

Active Ingredients and Acceptance of Critical Incident Stress Management (CISM).
Volume I: Qualitative and Quantitative Analysis.
Subject – Conditions – Modes of action – Evaluation.
An Investigation into the effect mechanisms of Critical Incident Stress Management (CISM), BoD. ¬† – brand-new hard copy –¬†

Seen historically, the measures available for helping in case of psychological need were in many ways further developed. From emotional¬†First Aid¬†to professional and scientifically founded¬†Crisis Intervention¬†that attempts to re-establish a „lost psychological equilibrium with all its partly functional impairments“ (Everly and Mitchell, 2002: 16) by activating the person’s own resources.

The present study has its place within a multitude of debriefing forms. In a series of several case studies, the effect of CISM debriefing was studied according to the standards of the International Critical Incident Stress Foundation (ICISF) and the significance of various criteria for implementation:

  • Peer principle,
  • Factor „trust“-factor between the person affected and the person accompanying,
  • Time span between the incident and the debriefing,
  • Implementation face-to-face or through telephone contact,
  • Structural independence of the requirement system,
  • Possible follow-up,
  • Etc.

Thus it was possible to make a valid statement as to how the CISM method works and on which factors its effectiveness depends. This makes possible not only new evaluations, but also optimizing measures within the CISM methodology.