Organisation

Mitflugmöglichkeiten

„Il y a un miracle de la nature,
encore plus grand que la mer.
C’est le ciel.“

Victor Hugo

Ablauf  –  Vereinbarung  –  Kosten

1. Ablauf

0. conditions

  • Das Wetter verspricht ein wenig Sicht.
  • Passable Gesundheit reicht.
  • Die geeignete Maschine ist zum Chartern frei.
  • Bereitschaft, sich an den Kosten zu beteiligen.
  • Bereitschaft, einen Haftungsausschluss zu unterschreiben.

1. contact

  • Mail an mich mit Namen und Rückruf-Tel.-Nr.
  • Telefonische Vereinbarung von Termin, Ersatztermin und Ziel des Fluges.
  • Wir brauchen mindestens 2-3 stunden Zeit.
  • Terminbestätigung am Vorabend telefonisch.
  • Bei unbeständigem Wetter kann ein Flug durchaus kurzfristig verschoben werden.

2. preflight briefing

  • Treffen am Flugplatz, meist Donaueschingen.
  • Absprache über Flugvorbereitung.
  • Wetterbericht, Beladungsberechnung & Treibstoffvorrat.
  • Evtl. Flugplanaufgabe.
  • Pass oder gültige ID mitbringen!

3. preflight checks

  • Outside-check des Flugzeuges.
  • Kontrolle von Öl- und Treibstoffstand.
  • Tanken.
  • Einsteigen, Korrektur von Sitzposition und Gurten.
  • Einweisung in Instrumente & Notverfahren.

4. taxi procedure

  • Vorflugkontrollen gemäss Checkliste.
  • Testlauf von Triebwerk, Instrumenten und Funk.
  • Rekapitulation der Abflugroute.
  • Rollen zur Startpiste.

5. straight & level

  • Start, Verlassen der Flughafenumgebung.
  • Flug / Navigation zum Zielflughafen oder -gebiet.
  • „Koppeln“ alter Kartennavigation mit aktueller GBS-Technik.
  • Wer will, wird direkt in Navigation und Luftraumbeobachtung einbezogen.
  • Zeit für Sightseeing, Fotos etc.

6. decent briefing

  • Stille im Cockpit, erhöhte Konzentration.
  • Funk.
  • Anflugverfahren und weiches Aufsetzen.
  • Abrollen zum Apron (Vorfeld).
  • … Rückflug … ähnliches Procedere … .

7. postflight

  • Korrektes Parken, ggf. Verzurren.
  • Ausfüllen aller Dokumente.

8. debriefing

  • Calm down, Rekapitulation des Fluges.
  • Alle offenen Fragen bei Sprudel oder Tee … .
Berlin, Flughafen Schönefeld (EDDB): Internationale Luftfahrt Ausstellung (ILA), Douglas DC-6, tiefer Überflug Piste 25L, 15.09.2012

2. Vereinbarung / Haftungsausschluss

Der Wortlaut des unten stehenden Flugscheines wird vor Abflug sowohl vom mir als auch von allen Fluggästen unterzeichnet:

Flugschein
Name des Luftfrachtführers / Luftfahrzeugführers: …
Name des fluggastes: … Abflugort: … Bestimmungsort: … geplante Zwischenlandung in: …
Die Mitnahme aufgrund dieses Flugscheines unterliegt grundsätzlich dem Warschauer Abkommen und den Haftungsregelungen nach den §§ 823ff BGB. Dies gilt bei Inlandsflügen ebenso, wie bei Flügen ins Ausland oder über ausländisches Gebiet. In Absetzung zum Montrealer Abkommen und dem § 45 der LuftVG vom 28.06.2004 haftet der Luftfrachtführer in keinem Fall beim Verschulden Dritter. Der o.g. Flug wird ausdrücklich als Gefälligkeitsflug zu nichtgewerblichen Zwecken klassifiziert.
Die Haftung des Luftfrachtführers / Luftfahrzeugführers bei Tod oder Körperverletzung des Fluggastes wird für ihn und seine Rechtsnachfolger über das Abkommen hinaus auch bei Fahrlässigkeit ausgeschlossen. Dies gilt auch für Beschädigung oder Verlust von Gepäck. Bei grober Fahrlässigkeit und Vorsatz bleibt die Haftung bestehen.
Gemäß den Haftungsregelungen der §§ 823ff BGB hat den Nachweis hierüber der Fluggast oder sein Rechtsnachfolger zu führen.
Es besteht ausdrückliche Einigkeit der Unterzeichnenden über die o.g. Vereinbarungen.
Ort, Datum: …
Unterschrift Luftfrachtführer / Luftfahrzeugführer: …
Unterschrift Fluggast: …
    Deutsche Bucht, auf dem Weg zum Verkehrslandeplatz St. Peter-Ording (EDXO): Cessna C 150, Cockpit, 13.06.2017
    Freiburg, Verkehslandeplatz (EDTF): Segelflugschlepp Robin DR 400 Remoquer zieht ASK 21, 09.01.2014

    3. Kosten

    Meine Flüge sind ausschließlich nicht-kommerziell !
    Das Interesse des Fluggastes ist ein bestimmtes „inneres“ oder geographisches Ziel
    mein Interesse ist es, Flugstunden zu sammeln.

    Rechtliche Grundlage war früher das Luftverkehrsgesetz § 20 Abs. 1 Satz 2
    und ist nun die Eu-Verordnung 1178/2011 vom April 2012
    mit (!) der Eu-Flugbetriebsverordnung 965/2012
    und der zugehörigen Eu-Änderungsverordnung 379/2014 vom 01.07.2014.

    So kommen in Aufteilung der direkten Kosten ca. folgende Preise zustande:

    • Zweisitzig einmotorig: (ein Fluggast), Cessna 150/152, Catana Da 20 od. Aquila A210
      Pro Person: € 120,- / 60 Min
      d.h. € 2,00 / Min
    • Viersitzig einmotorig: (max drei Fluggäste), Piper 28-161,
      pro person: € 120,- / 60 Min,
      d.h. € 2,00 / Min,
      gültig allerdings nur bei drei Fluggästen,
      (d.h. bei 2 fluggästen pro person: € 180,00 / h d.h. € 3,00 / min ).
    • Viersitzig zweimotorig: (max drei Fluggäste), Technam P 2006 T,
      Pro Person: € 140,- / 60 Min,
      d.h. € 2,35 / Min,
      gültig allerdings nur bei drei Fluggästen,
      (d.h. bei 2 Fluggästen pro Person: € 190,00 / h d.h. € 3,20 / min ).
    • Kunstflug einmotorig: (ein Fluggast), Robin 2160 d,
      (Extra 300 steht im Augenblick nicht zum Chartern zur Verfügung),
      nur zweisitzig,
      pro person € 300,- / 60 min,
      d.h. € 5,00 / min evtl. zzgl. Anreise nach Mannheim.

    für alle Flüge gilt:

    • Ein Haftungsausschluss muss unterschrieben werden.
    • Die Preise gelten „nass“, d.h. Sprit- und Versicherungskosten sind bereits eingerechnet.
    • Hinzu kommen lediglich Flughafengebühren (bei kleineren Plätzen um € 30,-/Landung)
    • Hinzu kommen weiterhin (kalkulierbare) Spesen (jeder für sich): Anreise, Verpflegung etc.
    • Abgerechnet wird flugminutengenau.
    • Ich schreibe einige Tage nach dem Flug eine „Erinnerung“, Zahlung per Überweisung.
      Tannheim, Verkehrsslandeplatz (EDMT): „Tannkosh Airshow“ Super Constellation im tiefen Überflug, 27.08.2011
      Donaueschingen, Verkehslandeplatz (EDTD): Extra 300 Lxb, 07.05.2006