Ziele & Ergebnisse

Ethikberatung

„Die Gerechtigkeit ist die zweite Aufgabe des Rechts.
Die erste aber ist die Rechtssicherheit, der Friede.“

Gustav Radbruch

Ziele  &  Grundsätzliches

Zunächst ein wenig Grundsätzliches: „Ethik“ war ursprünglich ein Teil der Philosophie. Nicht wenige Vertreter dieses Faches legen heute noch gesteigerten Wert darauf.
Das griechische Wort „ἔθος“ = „Ethos“ steht für „Sitte“, „Gewohnheit“, „Charakter“ und bezieht sich auf die Beurteilung einer Situation. Es versteht sich von selbst, dass durch die Jahrhunderte die verschiedensten Ansätze entwickelt wurden, die sich alle – in mehr oder minder erkennbarer Ausprägung – auch in unseren modernen Überzeugungen widerspiegeln:

SchlagwortBeschreibung
Goldene Regel„Behandle andere, wie du selbst behandelt werden willst!“
Egoismusethik„Tue, was Dir selbst dient, damit Du nicht zum Opfer anderer wirst!“
Gesetzesethik„Tue, was das Gesetz dir vorschreibt!“
Nutzentehik„Bei der Bewertung einer Tat zählt allein das Ergebnis!“
– Hedonismus„Tue das, was Dir selbst den größten Nutzen bringt!“
– Utilitarismus„Tue das, was allen den größten Nutzen bringt!“
Gesinnungethik„Bei der Bewertung einer Tat zählt allein der (gute) Wille!“
Tugendethik„Verhalte dich so, dass Du dem Glück durch den Mittelweg gerecht wirst!“
Verantwortungsethik„Für das, was du tust, trägst Du die volle Verantwortung!“
Diskursethik„Beste Ergebnisse erzielt man nur im offenen Gespräch-mit möglichst allen!“
Naturrechtsethik„Rechte und Pflichten sind dem Menschen von Natur aus gegeben!“
Humanistische Ethik„Entwickle Deine Persönlichkeit! Fördere die Menschlichkeit!“
– Mitleidsethik„Empfinde Mitleid, sei empathisch – und handle nach Deinen Impulsen!“
– Sozialsimus„Beteilige dich amKampf gegen soziale Ungerechtigkeit!“
– Existenzialismus„Sei schlicht ein Mensch! Und hilf, die Welt zu verbessern!“
Care-Ethik„Ethik ist abhängig von der Geschlechterrolle!“
Ethik innerer Unabhängigkeit„Mache dich frei von emotionalen Abhängigkeiten! Lerne, nichts zu erwarten!“
– Stoizismus„Strebe nach Unerschütterlichkeit und Leidenschaftslosigkeit!“
Kognistivismus„Was Du tun sollst, kann man objektiv-rational erkennen!“

Ergebnisse

Alles „Recht und Gut“. Aber wie ist nun das Verhältnis von „Recht und Moral“?

Das Recht kann auf organisierte und institutionalisierte Verfahren zurückgreifen, ein bestimmtes Verhalten einzufordern.
Beispiel „Tempolimit im Straßenverkehr“. Oder „Zahlung des festgelegten Steuersatzes“.

Moral & Ethik versuchen, eher informelle Verhaltensmaßstäbe und deren Werte zu beschreiben.
Beispiel „Kleidung beim Vorstellungsgespräch“. Oder „Gesunde Ernährung“.

Fachakademie


Mitglied der Akademie für Ethik in der Medizin
www.aem-online.de

Fachverband


Zertifiziert bei der International Critical Incident Stress Foundation
www.icisf.org

Fachverband


Vollmitglied in der European Association for Aviation Psychologoy
www.eaap.net

Fachverband


Zertifiziert bei der Evangelischen Konferenz für Ehe- Familien- und Lebensfragen
www.EKFuL.de